Buchvorstellung: „ERST EINMAL FÜR IMMER” im TRANSFORMATIONSWERK

heute liest Tobias Premper vor

12.11.15 | 19:00

Lesung: TOBIAS PREMER - "ERST EINMAL FÜR IMMER"

 

Am 12.11.2015 liest Tobias Premper aus seinem Werk "erst einmal für immer" im TRANSFORMATIONSWERK in Hannover vor. Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr.

Tobias Premper, geboren 1974 in Celle, lebt als Künstler und Schriftsteller in Berlin. Premper ist ein Grenzgänger zwischen Literatur und Kunst. Prosa und Lyrik bilden den Ausgangspunkt seiner künstlerischen Strategie, deren Mittelpunkt das Buch als Träger von Inhalten und Ideen in unterschiedlichsten Erscheinungsformen darstellt. Oftmals setzt er seine Texte in Bezug zu bildnerischen und konzeptuellen Überlegungen. So entstehen seit Ende der 1990er Jahre zahlreiche Künstlerbücher, Arbeiten im Bereich der konkreten Poesie sowie verschiedene Buchobjekte, darunter auch die sogenannten „Boxenbücher“. 2012 zeigte das Studienzentrum für Künstlerpublikationen der Weserburg in Bremen einen umfassenden Überblick aller bisher gedruckten Veröffentlichungen.

Seit 2010 arbeitet Tobias Premper mit dem Drucker und Verleger Gerhard Steidl zusammen. Bisher erschienen sind die Prosabände „Das ist eigentlich alles” (2012), „Durch Bäume hindurch” (2013) und mit „Erst einmal für immer“ im Herbst 2015 sein Debütroman.

www.steidl.de
www.tobiaspremper.com


 

TOBIAS PREMPER - „ERST EINMAL FÜR IMMER
Klappentext:


Roland Steinberg erschafft Menschen: allesamt literarische Genies, die nur im Verborgenen geschrieben haben. Keiner von ihnen hat je existiert und doch haben sie alle einen Koffer voller Fragmente zurückgelassen. Mit seinen Installationen fiktiver Autorennachlässe und Lebensläufe gelingt Steinberg der Durchbruch in der internationalen Kunstszene. Plötzlich winken Geld und Ruhm. Doch den medienscheuen Künstler kümmert das wenig. Er will hinter die Masken des Alltäglichen blicken und fühlt sich wohler, wenn alle anderen gegangen sind. Voller Zorn und Poesie wandelt Steinberg in Berlin zwischen Licht und Schatten, erfährt dabei Freundschaft und Liebe, Einsamkeit und Verlust. Ein begnadeter Narziss, der alles zerschlagen möchte, um auf den Trümmern zu Jazzmelodien von Thelonious Monk zu tänzeln.
In seinem Debütroman widmet sich Tobias Premper ganz der Beobachtung der scheinbar nebensächlichen Dinge, schreibt Kapitel hypnotisch wie Filmszenen, erzählt die Geschichte eines rastlos Suchenden in lakonisch surrealen Szenen und lässt seinen Helden dabei dem Satz Becketts folgen, eines von Roland Steinberg hoch verehrten Autors: „Scheitern, wieder scheitern, immer scheitern, besser scheitern.“