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Google+: Unternehmensseiten anlegen und die Kreise beherrschen

Google+ ist je nach Ziel und Zielgruppen immer noch ein sehr wichtiges Netzwerk für Unternehmen und deswegen wollen wir euch in einer Artikelserie zu Google+ die Vorteile und Funktionen des Netzwerkes erklären. Den Start machen wir mit dem Anlegen von Unternehmensseiten und den Vorteilen der Kreise auf Google+.

Im Artikel “vom Facebook-Killer zum Social Layer zum…” haben wir uns mit der Frage beschäftigt, wie der Status quo von Google+ ist und wohin die Reise für dieses Netzwerk geht. Ich glaube, dass Google+ je nach Ziel und Zielgruppen immer noch ein sehr wichtiges Netzwerk für Unternehmen ist und deswegen wollen wir euch in einer Artikelserie zu Google+ die Vorteile und Funktionen des Netzwerkes erklären. Den Start machen wir mit dem Anlegen von Unternehmensseiten und den Vorteilen der Kreise auf Google+.

Nutzt eure Zielgruppe Google+?

Eine der wichtigsten Fragen, die ihr euch direkt zu Beginn stellen sollten, lautet: „Befindet sich meine Zielgruppe auf Google+?“ Wie bei jedem anderen Netzwerk, solltet ihr euch Gedanken dazu machen ob eure Zielgruppe Google+ benutzt, bevor ihr entscheidet Google+ als weiteren Kommunikationskanal für euer Unternehmen einzusetzen. Natürlich folgen dann weitere Überlegungen wie: „Was und wie wollen wir überhaupt auf diesem Kanal kommunizieren und was sind unsere Ziele, die wir mit diesen Maßnahmen erreichen wollen.“ Dies sind aber strategische bzw. taktische Fragen, die ihr hoffentlich bei sämtlichen Maßnahmen in Social Media vorher stellt und beantwortet. Wenn ihr analysiert habt, ob die für euch relevante(n) Zielgruppe(n) über Google+ erreicht werden können, ist es an der Zeit die Google+ Seite anzulegen.

Google+ Seite für Unternehmen erstellen

Um eine Unternehmensseite auf Google+ zu erstellen, könnt ihr über den Business-Bereich von Google gehen. Hilfreiche Informationen zu Google+ stellt Google auch als Leitfaden “Best Practices für Google+” zur Verfügung. Wichtig ist, dass ihr a) bereits ein Konto habt oder b) euch eins anlegt, da ihr zum Erstellen einer Unternehmensseite angemeldet sein müsst. Sobald ihr euch dann angemeldet habt, könnt ihr beim Anlegen der Seite aus einer der folgenden Hauptkategorien “Unternehmen”, “Einzugsgebiet” und “Marke” wählen. Diese Auswahl lässt sich später noch feiner eingrenzen.

google_seitenauswahl

Jetzt habt ihr die Seite auch schon angelegt. Bevor ihr jetzt richtig loslegt solltet ihr noch ein paar “Optimierungen” vornehmen. Wie bei einem lokalen Geschäft, solltet ihr auch bei euren Social Media Präsenzen darauf achten, dass es einladend wirkt. Ihr fühlt euch ja auch in keinem Geschäft wohl, das unordentlich ist, oder in dem die Regale leer sind. Um dies gewährleisten zu können, sollte als Erstes ein Profil- und Hintergrundbild hochgeladen werden. Damit die Bilder auch gut dargestellt werden können, ist es wichtig das ihr auf die entsprechenden Größen achtet. Google empfiehlt für das Hintergrundbild eine Größe von 1080 x 608px.

Google+ Größen: Profilbild und Hintergergrundbild

Jetzt solltet ihr im Info-Bereich noch weitere wichtige Informationen zu eurem Unternehmen hinzufügen. Was muss man über euer Unternehmen wissen? Was für eine Historie habt ihr? Gebt eure Kontaktdaten an und Links zu weiteren Profilen von euch. Aufgepasst: Denkt bitte daran, dass ihr der Impressumspflicht unterliegt und dies auch eure Google+ Seite betrifft.

Google+ Infobereich ausfüllen

Des Weiteren werdet ihr noch aufgefordert, eure Google+ Seite zu verifizieren. Google kann dadurch sichergehen, dass ihr tatsächlich zu dem Unternehmen gehört. Noch ein kleiner Tipp zum Einrichten der Google+ Seite. Die URL einer Google+ Seite sieht in der Regel so aus: plus.google.com/111424073263922133721. Das sieht natürlich a) optisch nicht schön aus und b) merkt sich wirklich niemand diese Zahlenkombination. Ihr habt aber die Möglichkeit, eure URL zu personalisieren. Dann wird aus der Zahlenkombination z.B.: google.com/+NeuwaertsDe. Das lässt sich deutlich einfacher merken und sieht optisch auch viel angenehmer aus. Diese Schritte solltet ihr unbedingt umsetzen, bevor ihr dann mit euren Aktivitäten auf Google+ startet.

Kreise sinnvoll nutzen

Von Beginn an hat Google das einfache interagieren mit Kontakten durch die Kreise in den Vordergrund gestellt und diese Funktion ist tatsächlich ein echter Mehrwert für ihre Kommunikation auf Google+. Man kann beliebig viele Kreise erstellen und bei jedem einzelnen Beitrag entscheiden, ob dieser Beitrag öffentlich geteilt wird oder nur für bestimmte Kreise sichtbar ist. Das Anlegen und Verwalten der Kreise ist denkbar einfach und versteckt sich unter dem Personen-Menüpunkt. Kreise erstellen, löschen, umbenennen, Kontakte den Kreisen zuordnen – einfach alles was zur Verwaltung der Kreise und Kontakte dazugehört, lässt sich in diesem Menü bewerkstelligen.

Google+ Kreise anlegen und bearbeiten

Kontakte können auch in mehreren Kreisen gleichzeitig sein und das Hinzufügen oder Entfernen von Kontakten aus den Kreisen kann man auf mehrere Weisen umsetzen. In der Übersicht ihrer Kontakte kann man diesen direkt per Drag & Drop auf einen Kreis ziehen, aber auch über die Profile der Nutzer kann man diesen direkt in einen oder mehrere Kreise hinzufügen. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob ihr das Profil über den „Entdecken“ oder „Vorschläge“ Tab gefunden habt, oder ob ihr durch euren Stream auf das Profil gestoßen seid. Überall wo ihr den Nutzer seht, habt ihr direkt die Möglichkeit ihn den Kreisen hinzuzufügen.

Aus Unternehmenssicht ist es durchaus spannend, sich bei der Definition der Kreise genügend Zeit einzuplanen. Da ihr die Möglichkeit habt, eure Beiträge gezielt den Nutzern in den verschiedenen Kreisen zur Verfügung zu stellen, liegt hier ein hohes Potenzial für die Weitergabe und zielgerichtete Verteilung eurer Informationen. Es könnte Kreise für “Kunden” oder “potenzielle Kunden” geben oder einzelne Kreise für Presse, Mitarbeiter, Partner und Meinungsbildner angelegt werden. Je nachdem mit welchen Kontakten ihr kommunizieren wollt bzw. welche Informationen ihr welchen Nutzern zur Verfügung stellen wollt. Es bietet sich auch an einen Kreis für “Neue bzw. interessante Nutzer” zu erstellen. Dort könnt ihr dann regelmäßig reinschauen, wie und was diese Nutzer kommunizieren, um sie dann anschließend erst in einen der anderen Kreise zu verschieben. Die Funktion der Kreise ist nichts anderes als bei Facebook die Listen-Funktion. Der Unterschied liegt in der deutlich einfacheren Bedienbarkeit. Da hat Google seine Hausaufgaben gemacht und gibt den Nutzern eine sehr gute Funktion an die Hand.

Veröffentlicht von

www.neuwaerts.de

Stephan Röbbeln liebt und lebt digital. Seine absolute Leidenschaft ist Social Media in all ihren Facetten. Er gehört zur Generation X, ist aber durch und durch ein Digital Native. Ob online in den verschiedenen Netzwerken oder offline auf Konferenzen und Barcamps - das Digitale und Social Media ist ein Teil von ihm. Stephan ist studierter Wirtschaftsinformatiker und hat für Galileo Press das Buch "Social Media im Unternehmen" veröffentlicht. Sein Wissen in diesem Bereich teilt er nicht nur auf Veranstaltungen oder in diesem Blog, sondern auch als Dozent an der Hochschule der populären Künste in Berlin. Bei neuwaerts ist er als Berater / Projektmanager immer ganz nah an unseren Kunden und begleitet Sie beim Umsetzen der Ideen und Projekte. Auch das Thema Social Media bei neuwaerts spielt für ihn eine große Rolle.

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